DGH Mendorf
DGH Mendorf
Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Mendorf e.V.
Verein zur Förderung der Dorfgemeinschaft Mendorf e.V.

Wissenswertes zum Krieger und Kameraden Verein Mendorf

Im Ehrenbuch unserer Gemeinde Mendorf, das von H. Hauptlehrer Greger verfasst wurde ist folgender Eintrag zu finden: Laut Stiftungsurkunde erließ H.Johann Kuffer, Bürgermeister, zu Anfang des Jahres 1923 einen flammenden Aufruf zur Gründung eines Krieger- und Veteranenvereins Mendorf. Zweck des Vereins: Die Liebe und Begeisterung für das deutsche Vaterland wach zu halten und zu stärken und den gefallenen Helden der Kirchengemeinde zum ehrenden Andenken ein Denkmal in Dankbarkeit zu errichten. Der Verein wurde am 4. März 1923 gegründet. Herr Matthias Ostermaier, Biber wurde zum 1.Vorstand und Hauptmann Imhof zum Stellvertreter gewählt. Schriftführer und Kassier war Tratz Alois. 65 Mitglieder haben am Gründungstag ihren Beitritt erklärt. In der Sitzung am 4.3.1923 hat der Kriegerverein beschlossen, gemeinsam mit der Gemeinde den Gefallenen ein Denkmal zu errichten. Die Ausführung eines Entwurfs wurde H.Hauptlehrer Greger übertragen. Der Krieger- und Veteranenverein beging am 15.Juli 1923 das Fest seiner Fahnenweihe und Enthüllung des Kriegerdenkmals an dem 18 Vereine teilnahmen. Patenverein war der Krieger- und Veteranenverein Mindelstetten. Die Fahne wurde von der Kunststickerei M.Auer in München zum Preis von 994.332,40 Mark angefertigt. Die Figur für das Kriegerdenkmal in Muschelkalkkunststein wurde über das Grabsteingeschäft Zeller Ingolstadt von dem Bildhauer Heinz Hench, Roth bei Nürnberg laut Vertrag vom 23.Mai 1923 zum Preis von 2,7 Mio angefertigt. Sie stellt einen freistehenden betenden Krieger dar. Der Grundbau des Denkmals wurde in Eigenregie von H.Karl Wierl errichtet. Das Anbringen der eisernen und hölzernen Umzäunung erfolgte durch H.Lehmeier, Meier Josef, Weidenauer und Franz Lang. Für die anfallenden Kosten des Kriegerdenkmals und Fahne wurden Geldspenden, sowie als Sachspenden Weizen, Gerste und Korn gesammelt. Als Erinnerung kostete 1 Zentner Gerste 32.000 Mark und 1 Zentner Weizen 88.000 Mark. Nach dem Kriege wurde dann der Verein in Krieger- und Kameradenverein benannt. Am 1.August 1993 feierte der Verein sein 70jähriges Gründungsfest mit Fahnenrenovierung in der Sedlmeier-Halle. Als Patenverein stellte sich der Krieger- und Kameradenverein Steinsdorf-Bettbrunn zur Verfügung. Im Jahre 1993 wurde auch eine neue Satzung wegen Gemeinnützigkeit erstellt. Zweck des Vereins ist die Ehrung verstorbener Mitglieder, die Sammlung von Spenden für die Kriegsgräberfürsorge, Erhalten und Pflege des Kriegerdenkmals und Fahne, die  Andenken der Opfer beider Weltkriege zu ehren.

Vorstandschaft:

1. Vorstand Xaver Eichenseer seit 1989

2. Vorstand Josef Fuchs jun. seit 2005

Kassier Rudolf Zenger seit 1986

Schriftführer Georg Schaller seit 1977

Schussmeister Helmut Mayer und Fuchs Josef jun. seit 2007 als Nachfolger für den langjährigen Schussmeister Martin Wierl sen.

 

Bericht, Georg Schaller


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